German Challenge powered by VcG

  • Platzrekord! Tscheche Filip Mruzek dominiert in Runde eins der sechsten Ausgabe der German Challenge powered by VcG.
  • Der deutsche Amateur Thomas Schmidt lauert beim einzigen deutschen Turnier der HotelPlanner Tour auf Rang drei, einen Schlag hinter dem dreimaligen DP World Tour Sieger Chris Wood.
  • Fünf Deutsche in den Top 20 zum Auftakt im Wittelsbacher Golfclub.
  • Umfangreiches Rahmenprogramm mit vielfältigen Attraktionen auch abseits des Profisports.

    9. Juli 2026 | Ein Überflieger, ein starker Amateur und ein früherer Ryder-Cup-Spieler in Lauerstellung: Der Start in die sechste Ausgabe der German Challenge powered by VcG präsentierte neben besten sommerlichen Bedingungen hochklassigen Spitzensport. Dabei brillierte vor allem Filip Mruzek aus Tschechien, der sich mit acht Birdies und einer 64er Runde (-8) an die Spitze des einzigen deutschen Turniers auf der HotelPlanner Tour spielte – und dabei einen neuen Platzrekord im Wittelsbacher Golf Club aufstellte. Hinter dem 34-Jährigen platziert sich der frühere Ryder-Cup-Spieler Chris Wood (England) bei sechs unter Par vor einem Quintett rund um den deutschen Amateur Thomas Schmidt einen Schlag dahinter.
     
    „Es war eine großartige Runde, besonders auf den ersten neun Löchern“, freute sich Mruzek, der mit sieben Birdies auf seinen ersten neun Bahnen früh die Richtung Traumrunde eingeschlagen hatte. „Ich weiß, dass man an Tagen wie diesen geduldig sein und sich auf jeden einzelnen Schlag konzentrieren muss. Es hätte heute noch mehr sein können, aber mit acht bin ich mehr als zufrieden. Nach meinem Birdie auf der 18 [seinem neunten Loch, d. Red.] bei sieben unter zu liegen, war großartig, die sechs Tap-in-Pars waren schön, und den Putt auf der 9 für den Platzrekord zu versenken, war perfekt.“ Mruzek hatte erst Mitte Juni in Österreich nach mehr als hundert Versuchen seinen ersten Tour-Sieg gefeiert – nun ist er erneut auf einem guten Weg. „Der Sieg hat mir ein bisschen mehr Freiheit gegeben. Ich habe zehn Jahre auf diesen Moment gewartet, das kann die Geduld auf die Probe stellen.“ Wenn er so weiter macht, muss er auf seinen nächsten Sieg nicht mehr so lange warten.

    Amateur Schmidt: „Deutlich entspannter im Kopf“
    Mit einem Birdie beendete Amateur Thomas Schmidt seine starke Runde zum Auftakt. Mit einer 67 (-5) kam der 24-Jährige vom GC Hösel vom Kurs und ist damit bis morgen bester Deutscher auf dem Leaderboard – beim seinem erst zweiten Start auf der HotelPlanner Tour überhaupt. „Im Vergleich zur letzten Woche bei der BMW International Open war ich deutlich entspannter im Kopf“, erklärte Schmidt, der in der vergangenen Woche erst sein Debüt auf der DP World Tour in München gegeben hatte. „Man ist nicht die ganze Zeit auf Adrenalin, und das hat heute geholfen. Ich habe fehlerfrei gespielt, kein Bogey, kein Doppelbogey, dazu einmal richtig Glück mit einem eingepitchten Chip aus rund 60 Metern.“
     
    Schmidt, der im vergangenen Monat sein Studium an der Arkansas State als meistdekorierter Golfer der Universitätsgeschichte abgeschlossen hatte, will in wenigen Wochen ins Profilager wechseln. Ein gutes Ergebnis bei der German Challenge powered by VcG wäre ein passender Abschluss einer erfolgreichen Amateurlaufbahn. Doch der Weg bis Sonntag ist weit. „Vom Tee muss man hier diszipliniert abschlagen und auch mal ein Eisen 7 oder 8 ins Grün in Kauf nehmen, sonst gerät man schnell in Schwierigkeiten – keine Fehler machen und die Chancen nutzen, die sich bieten, das ist hier das Rezept. Für morgen heißt es früh raus, aufwachen, vorbereiten, ordentlich stretchen und dann langsam in die Runde reinkommen und keine Fehler machen."

    Meyer und Bräunig mit gutem Start
    Neben Schmidt glänzten aus deutscher Sicht am Donnerstag in Christian Bräunig und Velten Meyer zwei Tour-Routiniers. Beide spielten eine 68 (-4) und positionierten sich damit mit besten Aussichten für die kommenden Tage. „Es war schön, wieder hier zu sein, mit dem deutschen Publikum vor Ort“, sagte Meyer, 31, der im vergangenen Jahr seine Karte für die HotelPlanner Tour verloren hatte und nun versucht, über die Pro Golf Tour wieder zurück zu kommen. „Es hilft schon, den Platz gut zu kennen und relativ genau zu wissen, welche Schläger man an welchem Loch abschlagen will“, so Meyer, der sich neben dem Erfolg auf dem Platz auch freut, „viele bekannte Gesichter wiederzusehen“.
     
    Bräunig sprach von einer „komischen Runde. Mein langes Spiel war heute nicht optimal, aber ich habe extrem gut geputtet und konnte mich dadurch immer mehr reinspielen. Gerade am Anfang habe ich ein paar Grüns verfehlt, aber mit guten Up-and-Downs die nötige Ruhe gefunden, was den Druck vom langen Spiel genommen hat. Am Ende bin ich super happy mit dem Ergebnis“, sagte Bräunig, 33, der sich zuletzt in ansteigender Form präsentiert hatte und nun auf das erste Top-Ergebnis der Saison hofft: „Ich versuche, mir über meine Ausgangslage nicht zu viele Gedanken zu machen und gehe es Schlag für Schlag an, aber klar zeigt mir das Ergebnis, dass mein Spiel gut genug ist, um hier vorne mitzuspielen." Dabei hofft der Mainzer auf seine gute Beziehung zum Kurs in Neuburg an der Donau. „Das hier ist ein super selektiver Platz, bei dem am Ende der gewinnt, der wirklich am besten spielt – genau das wünscht man sich im Profigolf.“
     
    Hinter Bräunig und Meyer auf dem geteilten neunten Rang liegen Linus Lang und Jan Schneider bei drei unter Par (T18) ebenfalls aussichtsreich nach Runde eins. Philipp Katich, Hurly Long und Anton Albers gehen vom geteilten 31. Rang von zwei unter Par in den Freitag.

    Stimmen:
     
    Filip Mruzek, 1 (64, -8)
    „Es war eine großartige Runde, besonders auf den ersten neun Löchern. Ich weiß, dass man an Tagen wie diesen geduldig sein und sich auf jeden einzelnen Schlag konzentrieren muss. Ich habe versucht, vom Abschlag und dann vom Fairway aus gute Schläge zu machen und mir so viele Puttschancen wie möglich zu verschaffen. Es hätte heute noch mehr sein können, aber mit acht bin ich mehr als zufrieden. Heute hatte ich einen guten Rhythmus mit meinem Putter, was ein wichtiger Faktor war. Ich habe die Breaks sehr leicht erkannt, was mir auf den ersten neun Löchern ebenfalls geholfen hat. Nach meinem Birdie auf der 18 [seinem neunten Loch] bei sieben unter zu liegen, war großartig, die sechs Tap-in-Pars waren schön, und den Putt auf der 9 für den Platzrekord zu versenken, war perfekt.
     Der Sieg hat mir ein bisschen mehr Freiheit gegeben. Ich habe zehn Jahre auf diesen Moment gewartet, nachdem ich 100 Turniere ohne Sieg gespielt hatte. Das kann die Geduld auf die Probe stellen. Ich wusste einfach, dass alles, was ich tat – meine Vorbereitung und mein Training –, in die richtige Richtung ging.“
     
    Thomas Schmidt, Amateur, T3 (67, -5)
    „Im Vergleich zur letzten Woche bei der BMW International Open war ich deutlich entspannter im Kopf – man ist nicht die ganze Zeit auf Adrenalin, und das hat heute geholfen. Ich habe fehlerfrei gespielt, kein Bogey, kein Doppelbogey, dazu einmal richtig Glück mit einem eingepitchten Chip aus rund 60 Metern. Der Rest waren solide Birdies aus kurzer Distanz. Der Platz ist sehr strategisch: Vom Tee muss man diszipliniert abschlagen und auch mal ein Eisen 7 oder 8 ins Grün in Kauf nehmen, sonst gerät man schnell in Schwierigkeiten – keine Fehler machen und die Chancen nutzen, die sich bieten, das ist hier das Rezept. Für mich ist das eines meiner letzten Amateur-Events, nächste Woche steht noch die DGL an, danach geht es wahrscheinlich Richtung Profilager. Für morgen heißt es früh raus – aufwachen, vorbereiten, ordentlich stretchen und dann langsam in die Runde reinkommen und keine Fehler machen.“

    Velten Meyer, T9 (68, -4)
    „Es war schön, wieder hier zu sein, mit dem deutschen Publikum vor Ort. Am Ende habe ich relativ solide gespielt. Ein paar Schläge hätte man sich gerne noch besser gewünscht, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden und will morgen da weitermachen. Es hilft schon, den Platz gut zu kennen und relativ genau zu wissen, welche Schläger man an welchem Loch abschlagen will. Schön ist vor allem, viele bekannte Gesichter wiederzusehen – wir haben dieses Jahr mehr als 20 deutsche Spieler hier. Nach vielen Saisons, die ich mit den Jungs unterwegs war, habe ich dieses Jahr noch nicht so viele Turniere hier auf der Tour gespielt. Am Dienstag habe ich noch mit Allen John ein YouTube-Video gedreht. Solche Sachen gehen eben nur, wenn man den Platz schon lange kennt. Für die nächsten Tage versuche ich einfach, jeden Tag das Gleiche zu machen und mich körperlich gut zu fühlen, dann schauen wir, was am Ende dabei rauskommt."
     
    Christian Bräunig, T9 (68, -4)
    „Es war eine etwas komische Runde – mein langes Spiel war heute nicht optimal, aber ich habe extrem gut geputtet und konnte mich dadurch immer mehr reinspielen. Gerade am Anfang habe ich ein paar Grüns verfehlt, aber mit guten Up-and-Downs die nötige Ruhe gefunden, was den Druck vom langen Spiel genommen hat. Am Ende bin ich super happy mit dem Ergebnis, ich habe sehr gut gescored. Der Platz ist wie immer in einem Top-Zustand, auch wenn die Grüns noch etwas weich und stellenweise unberechenbar sind – das dürfte über die Woche noch härter und schneller werden. Durchs Layout und die Länge ist er ohnehin schon schwer genug: ein super selektiver Platz, bei dem am Ende der gewinnt, der wirklich am besten spielt – genau das wünscht man sich im Profigolf. Ich versuche, mir über meine Ausgangslage nicht zu viele Gedanken zu machen und gehe es Schlag für Schlag an, aber klar zeigt mir das Ergebnis, dass mein Spiel gut genug ist, um hier vorne mitzuspielen.“

    Attraktives Spielerfeld 
    In diesem Jahr sorgt ein beeindruckend starkes deutsches Aufgebot für große Titelhoffnungen. Unter anderem sind DP World Tour Sieger Max Kieffer, Olympia-Teilnehmer Hurly Long, Top-Talent Tiger Christensen und Asian Tour Sieger Dominic Foos, der hier 2023 mit Platz zwei begeistert hatte, am Abschlag. Weitere deutsche Starter sind Yannik Paul, Max Rottluff, Marc Hammer, Allen John, Nick Bachem, Jannik de Bruyn, Jan Schneider, Linus Lang, Christian Bräunig, Alex Knappe, Anton Albers, Michael Hirmer, Frederik Eisenbeis, Velten Meyer, Fabius Will Bradhering, Nicolas Horder, Thomas Schmidt und Philipp Katich, 2025 bester Deutscher auf Rang vier.
     
    Im Feld finden sich gut ein Dutzend Spieler mit einem DP World Tour Titel in der Vita, insgesamt verteilen sich rund 30 Turniersiege in Liga eins auf die illustre Gruppe internationaler Spitzengolfer im Starterfeld.

    Turnier als Aufstiegshelfer 
    Nachdem die ersten Ausgaben bereits eindrucksvoll bewiesen haben, welchen Wert das Turnier für den deutschen Nachwuchs hat, hoffen nun weitere Talente auf jede Menge Wettkampferfahrung und Möglichkeiten, sich den Aufstieg auf die DP World Tour zu erspielen. Dabei helfen deutschen Golfern die zahlreichen nationalen Startmöglichkeiten über die gesamte Saison auf der HotelPlanner Tour. Zudem nutzen auch bekannte Größen Events wie die German Challenge powered by VcG, um sich wieder in die Spielerfelder der DP World Tour zurückzuspielen.
     
    Feel the vibe – enjoy the game
    Das Event lässt neben dem Sportlichen auch den Eventcharakter nicht zu kurz kommen. Höhepunkte sind dabei das ProAm am Mittwoch der Turnierwoche sowie die legendäre VcG Players-Party am Freitagabend ab 19:30 Uhr unter dem Motto "Karaoke & Danceparty". Der Eintritt ist für alle Interessierten kostenlos. Die Public Area präsentiert zudem über die Turniertage vielfältige Angebote: Ein Foodtruck mit frischen Bowls, Grillköstlichkeiten, ein Eiswagen, die Weinfreunde und andere sorgen für das leibliche Wohl. Darüber hinaus ist die VcG wieder mit Ape und Slush-Eis-Automat dabei. Attraktive Angebote kommen zudem von Adidas und der FAZ, die Sitzsäcke von Brasilheroe ermöglichen gemütliche Momente im "Chill-Garden" und die Vredestein-Tribüne bietet beste Sicht auf Abschlag 1 und Grün 9. Ein Trackman-Simulator mit Social-Games und kleinen Wettbewerben sorgt für spannende Abwechslung auf digitalen Fairways.

    Beat the Pro
    Ein ebenfalls unvergessliches Erlebnis wartet auf bis zu 35 Kids und Jugendliche zwischen 9 und 13 Jahren in den Tagen des Turniers: Zunächst haben sie in einer exklusiven Trainingseinheit mit einem deutschen Profi die Chance, neuen Input für ihr Spiel zu sammeln. Zudem dürfen fünf von ihnen im Anschluss mit einem Schlag aufs Grün während der Turnierrunde gegen die Profis eines Flights antreten – mit der Chance auf den Triumph mit einem Traumschlag. Das moderierte Spektakel am Samstag war in den vergangenen Jahren ein Highlight, das Fans auch in diesem Jahr unbedingt verfolgen sollten.
     
    Bis einschließlich 16 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Auch Hunde sind herzlich willkommen. Tickets sind ab sofort unter folgendem Link erhältlich: www.german-challenge.de/tickets

     

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